bisschen Vegetarismus

April 27, 2018

Eigentlich ein Thema welches ich auf meinem Blog nicht großartig breittreten wollte, ist meine Ernährung. Weil ich schon in der offline Welt immer wieder in verständnislose Augen gucke, wenn ich versuche meine Intentionen zu erklären. Sich dann damit in die online Welt zu wagen, wo alle denken, dass sie dank der Anonymität, denken alles schreiben zu dürfen. Nicht das was ich wollte. Aber wie sagt man so schön: Fuck off. Ich denke, vielleicht kann ich ein paar Leuten einen Denkanstoß geben und wenn nicht, dann auch okay.

Ich ernähre mich größten Teils vegetarisch. Bedeutet, ca. einmal die Woche esse ich ein wenig Fleisch. Meistens etwas was bei meinen Eltern übrig geblieben ist und sonst weg geschmissen worden wäre oder falls ich bei meiner Oma esse. Bei meiner Oma gibt es eigentlich immer Hochzeitssuppe oder Hühnerfrikassee und da werde ich auch niemals drauf verzichten wollen und ich weiß auch das meine Oma gutes Fleisch kauft.
Meine Gründe sind ziemlich simpel. 1. In Fleisch sind gute Nährstoffe und mit diesem Maß fühle ich mich wohl. 2. Man ich mag Fleisch und ich lebe nur einmal, ich will mir nicht alles verbieten.
Für mich der Sinn am Vegetarismus ist eben, dass man kein Fleisch verbraucht, keins einkauft, Supermärkte und Restaurants weniger einkaufen und Produzenten weiter weg gehen von der Massentierhaltung, weil nicht mehr so viel Fleisch gebraucht wird. Ich denke nicht, dass der Mensch kein Fleisch essen sollte, aber dass es Überhand genommen hat und wir wieder vernünftiger werden sollten.
Einige würden diesen Ernährungsstil Flexitarier nennen, aber das finde ich unnötig. Ich bin eben kein Vegetarier, wieso muss denn alles einen Namen tragen.

Auch wenn ich nicht komplett auf Fleisch verzichte, esse ich eben die meiste Zeit vegetarisch. Das ein oder andere neue Gericht muss ich mir dann auch schon raus suchen. Letztens habe ich mit meiner Oma etwas neues ausprobiert. An einem Tag habe ich mit ihr zusammen unsere geliebte Lieblingssuppe/Hochzeitssuppe gemacht und am nächsten Tag Gnochis mit einer Tomaten Soße. Die möchte ich auf jeden Fall nochmal machen. Vor ein paar Tagen habe ich dann mal bei uns zu Hause etwas neues ausprobiert und meine Oma mal zu uns eingeladen. 
Das sollte eine Zucchini-Spaghetti-Frittata werden mit einer Tomaten-Basilikum-Soße. Geschmacklich habe ich das auch wirklich richtig gut hinbekommen. Leider hat der Plan, das ganze Ding in einem Wups umzudrehen so gar nicht funktioniert. Wahrscheinlich war der Boden nicht ganz eingeölt, zumindest hat es unten am Boden festgebackt. Meine Mutter hat gesagt, dass wir das nächstes Mal das einfach im Backofen in einer Auflaufform machen und eben gar nicht versuchen das umzudrehen. Meine Oma will das auch mal für meine Tante machen und das auch im Backofen ausprobieren. Am meisten habe ich mich fast gefreut dass wir uns endlich einen nicer dicer gekauft haben. Mein Fazit bisher davon: Echt praktisch, jedoch braucht man schon Muskelkraft um die Sachen, dadurch zu drücken. Und meine Mutter denkt, dass dieses durchsichtige Behältnis schnell kaputt gehen wird, da es aus Hartplastik ist.
Die meisten Rezepte, die ich ausprobiere finde ich eben bei Instagram oder einfach im Netz, zum Beispiel hier

Wie ernährst du dich, also wie bewusst ernährst du dich? Und wo schaust du so nach Rezepten?

Lea♥


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1 Kommentare

  1. Ich persönlich könnte auch niemals ganz auf Fleisch verzichten.
    Aber ich esse es wirklich sehr selten. Wenn ich dann mal welches esse, achte ich aber darauf, dass es unter "artgerechten Bedingungen" produziert wurde und ich aus der Massentierhaltung stammt. :) Toller Beitrag!

    Ich wünsche dir ein zauberhaftes Wochenende!

    ❤, Sabrina

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